MOLN – eine Klanginstallation

von Abel, Carlo und Max Korinsky mit der Stimme von Michael Kranz

von Abel, Carlo und Max Korinsky mit der Stimme von Michael Kranz

Freitag, 10. bis Sonntag, 12. Oktober, 9h00 – 20h00 (Sonntag 9h00 – 16h00), Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Ebene 8
Einführung: Freitag 18h30 und Samstag 19h00

Im Jubiläumsjahr wird die Klanginstallation „MOLN“ als eigenständiges Projekt der Akademie für gesprochenes Wort realisiert. Die Klanginstallation setzt sich klanglich und räumlich mit dem Thema der diesjährigen Internationalen Stuttgarter Stimmtage auseinander: Das Phänomen Stimme: Chor – Ensemble – Kollektiv. Besucher durchwandern eine eigens aus Anlass der Internationalen Stuttgarter Stimmtage komponierte und arrangierte Klang- und Stimmenlandschaft und werden überrascht vom gesprochenen Wort des Einzelnen und der Masse. Die Arbeit realisiert Korinsky – Atelier für vertikale Flächen, Berlin in Zusammenarbeit mit der Akademie für gesprochenes Wort. Gegründet von den drei Brüdern Abel, Carlo und Max Korinsky widmen sich Korinsky künstlerisch der gemeinsamen Leidenschaft für die Arbeit mit Klang in der Vertikalen. Das Berliner Künstlerkollektiv erforscht die Strukturen der akustischen Wahrnehmung und die Wirkung von Klängen auf das menschliche (Raum-)Empfinden. Das menschliche Gehör ist primär auf die horizontale Klangwahrnehmung ausgerichtet. In ihren Arbeiten verbinden sich Rauminszenierung und Klangkompositionen zu einem neuen Format, schaffen unerwartete begehbare Klangstücke und -welten. Auf diese Weise gelingt es den Brüdern, mit den Sinneswahrnehmungen des Publikums zu spielen.

Die Installation wird gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst und der Stiftungen Landesbank Baden-Württemberg. Hier gelangen Sie zu den Partnern der 10. Internationalen Stuttgarter Stimmtage.


Abel Korinsky, (*1985) studierte Musik, Germanistik und Sozialwissenschaften in Wuppertal und schloss den Masterstudiengang in Sound Studies und experimenteller Klanggestaltung an der UdK Berlin ab. Seit 2010 realisiert Abel Korinsky gemeinsam mit Max und Carlo Korinsky künstlerische Arbeiten und Projekte als Künstlerkollektiv Korinsky. 2014 hatte er einen Lehrauftrag an der Fakultät Architektur und Gestaltung, HTWG Konstanz.

Carlo Korinsky, (*1985) studierte Musik, Germanistik und Sozialwissenschaften in Wuppertal und schloss den Masterstudiengang in Sound Studies und experimenteller Klanggestaltung an der UdK Berlin ab. Seit 2010 realisiert Carlo Korinsky gemeinsam mit Max und Abel Korinsky künstlerische Arbeiten und Projekte als Künstlerkollektiv Korinsky. 2014 hatte er einen Lehrauftrag an der Fakultät Architektur und Gestaltung, HTWG Konstanz.

Max Korinsky, (*1984) studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf (als Meisterschüler von Herbert Brandl) sowie Kunsterziehung/Malerei sowie Germanistik und Geschichte in Wuppertal. Seit 2010 realisiert Max Korinsky gemeinsam mit Carlo und Abel Korinsky künstlerische Arbeiten und Projekte als Künstlerkollektiv Korinsky.


Preise und Auszeichnungen:
2014 /// Mercedes-Benz Kunst Award 2014
2013 /// Young European Artist Trieste Contemporanea Award
2012 /// Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die Europäische Union /// Auszeichnung als Kultur- und Kreativpilot
2011 /// Kulturfonds Wuppertal

Ausstellungen Atelier Korinsky:
2014 /// Bumm Bumm Ultraposition, Lehrter17, Berlin /// Inter Spaces, Trieste Contemporanea, Trieste (IT) /// Sonorous Matters, FAK, Münster /// Mica, Strzelski Galerie, Stuttgart /// 2013 /// 3845 m/s, Kraftwerk Mitte, Berlin /// shortlisted für das Amber Festival, Istanbul (TR) /// 2012 /// Klangrelief No. 3,art, science & industry, Kunsthaus Potsdam /// Digi.flat 90-12, Ars Electronica, Linz (AT)) /// Urban Sound Gardening, Architekturmuseum, Berlin /// Sounding Facade, Max-Schmeling-Halle, Berlin /// Klanggestaltung für eine Video-Installation, Designmesse Mailand (IT) /// Klangrelief No. 2, Hörkunstfestival Nürnberg /// Dripping, Stattbad Wedding, Berlin /// Blaues Bad, Stattbad Wedding, Berlin